Es gibt viele verschiedene Arten von Wasserschnecken. Teilweise setzen wir sie absichtlich ein oder sie werden unabsichtlich eingeschleppt.
Die meisten Arten sind Zwitter, Eierleger und Lungenatmer. Sie müssen in bestimmten Zeitabständen an die Wasseroberfläche kommen und mit ihrem Atemrohr Luft holen. Schnecken fressen den sogenannten Aufwuchs. Dabei grasen sie förmlich den ganzen Teich ab und vertilgen mit den Algen auch verrottende Pflanzenteile. Es kommt auch mal vor, dass Pflanzen angefressen werden. Hält man den Bestand in Grenzen , ist das aber kein Problem. Leider vermehren sich Schnecken nur allzu oft in größerem Maß als uns lieb ist. Dann gibt es einen Trick. Man legt über Nacht eine angebundene, rohe Kartoffel in den Teich. Zieht man sie am frühen Morgen heraus, hängen unzählige Schnecken an ihr.
Natürliche Feinde sind rar. Nur wenige Fische fressen Schnecken ( z.B. Schleie) Die bekanntesten Schnecken sind : Spitzhornschnecke , Posthornschnecke, Blasenschnecke, Teichnapfschnecke und die Sumpfdeckelschnecke.
Die Sumpfdeckelschnecke bildet dabei eine Ausnahme. Sie ist getrennt-geschlechtlich und bringt vollentwickelte Jungschnecken zur Welt. Außerdem ist sie ein Kiemenatmer, sie braucht nicht an die Oberfläche zu kommen, sondern entnimmt den lebenswichtigen Sauerstoff dem Wasser.
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